Dividenden Aktien – Tipps zum Maximieren der Gewinne

Möchte man langfrsitig mit Trading Geld verdienen, dann verhilft die Dividende zum Vermögensaufbau! Die regelmäßige Dividendenzahlung hilft auf einfache und effektive Weise ein Vermögen aufzubauen!

Die Notenbanken verhalfen Dividenden Aktien rund zehn Jahre lang zu einem regelrechten Boom.

Durch die Nullzinspolitik der Notenbanken standen Sparer für lange Zeit auf verlorenem Posten. Sie bekamen für Ihr Geld keine oder sehr magere Zinsen, können mit dem klassischen Weg des Sparens also keinen „Mehrwert“ schaffen, Geld vermehren war praktisch unmöglich.


Im Gegenteil, durch die Inflation verloren die Spareinlagen dieser Menschen Jahr für Jahr sogar an tatsächlichem Wert. Ihr Wohlstand war und ist (noch) gefährdet.

Ein gutes Geschäft für Börsenmakler, denn zwangsläufig mussten Investoren verstärkt in Aktien investieren. Viele davon setzten auf Aktien mit Dividendenzahlung, manche auch auf einen Dividenden ETF.

Was ist eine Aktien Dividende?

Wer etwas produziert, eine Dienstleistung erbringt oder Handel betreibt, macht das (meist) nur aus einem einzigen Grund: nämlich Geld zu verdienen, also einen Gewinn zu erzielen.


Aktienunternehmen haben sich in der Regel zu 100% dieser ständigen Gewinnmaximierung verschrieben – und viele (aber nicht alle!) dieser Unternehmen lassen ihre Aktionäre regelmäßig von diesen Gewinnen profitieren, indem sie einen Teil dieser Gewinne als Dividende auszahlen.

Dividende Definition

Hat ein Aktienunternehmen einen Gewinn erwirtschaftet, dann kann (muss aber nicht!) eine Teil dieser Gewinne an die Aktionäre ausgeschüttet werden.

Aktien derartiger Unternehmen werden Dividenden Aktien oder Dividendenpapiere genannt und erfreuen sich unter Anlegern seit Jahrzehnten großer Beliebtheit. Wichtig! Als Besitzer einer Aktie haben sie kein grundsätzliches Recht auf eine Dividendenausschüttung!

Wer legt die Dividendenausschüttung fest?

Die Entscheidung über eine Ausschüttung obliegt den Eigentümern des Unternehmens, also den Aktionären. Die Aktionäre stimmen bei der Hauptversammlung über den Vorschlag des Vorstandes ab.

Sie entscheiden letztlich, ob der Gewinn zur Gänze in die Firma reinvestiert wird, ob Kredite bezahlt werden oder ob eben ein bestimmter Teil des Gewinnes an die Aktionäre ausgeschüttet wird. In letzterem Fall wird eine Ausschüttungsquote (= die Höhe der Dividende) festgelegt.

Wie funktioniert Dividendenauszahlung?

In den meisten Fällen wird die Dividende als Bardividende ausbezahlt. Das heißt die Dividendengutschrift scheint direkt auf dem Konto des Aktionärs auf.


Es besteht auch die Möglichkeit die Dividende in Form von Aktien auszuschütten. In diesem Fall erhält der Aktionär keine Gutschrift auf dem Konto, sondern findet zusätzliche Aktien seines Unternehmens im Depot.

Höchst selten ist die 3. Variante der Dividendenausschüttung – nämlich die Ausschüttung von Sachwerten. Sie tritt nur dann ein, wenn besondere Umstände vorliegen. Zum Beispiel die Abspaltung einer Tochtergesellschaft: „Altaktionäre“ können dann gleich Aktien der neuen Gesellschaft erhalten.

Wie oft werden Dividenden ausgezahlt?

Deutsche bzw. europäische Unternehmen zahlen in der Regel einmal jährlich eine Dividende. Amerikanische Aktiengesellschaften schütten meist in jedem Quartal einen entsprechenden Teilbetrag aus.

Und es gibt sogar Dividenden Aktien, die monatlich den aliquoten Dividendenanteil auszahlen.

Wichtige Dividendentermine

Wenn Sie eine erfolgreiche Dividendenstrategie verfolgen wollen, reicht es nicht, schnell mal eine Dividendenaktie zu kaufen und gleich wieder zu verscherbeln, wenn vielleicht ein kleiner Gewinn winkt.

Um in den Genuss der Ausschüttung zu kommen, müssen Sie mehrere Termine beachten.

Wer bekommt Dividende?

Als Anleger müssen Sie an einem bestimmten Tag – dem sogenannten Date of Record oder auch Nachweisstichtag – der Besitzer der Aktie sein, um in den Genuss der Dividende zu kommen.

Am Date of Record (festgelegt vom Vorstand) müssen Sie offiziell im Aktienregister eingetragen sein.

Was bedeutet Ex Dividende?

Der Kauf einer Aktie kann als Trader Online zwar in Sekundenschnelle erfolgen und die entsprechenden Aktien sind sozusagen in „Echtzeit“ in Ihrem Depot zu sehen.

Allerdings kann es bis zu drei oder vier Tagen dauern, bis dieser Kauf/Handel auch offiziell im Aktienregister des jeweiligen Unternehmens eingetragen ist.

Aus diesem Grund wird drei (oder vier) Tage vor dem Date of Record ein weiterer Termin festgelegt, der den Eintrag im Aktienregister garantiert.

Dieser Tag wird als Ex Dividende bezeichnet. Mit diesem Termin sind zwei wichtige Fakten verbunden:

1) Am Ex Dividende Tag ist die Dividende bereits aus dem Unternehmen herausgerechnet. Das heißt, der Wert der Aktie vermindert sich um den auszuzahlenden Betrag, dem Dividendenabschlag.

2) Wenn Sie die Dividende einkassieren wollen, müssen Sie die Aktie zumindest einen Tag vor dem Ex Dividenden Tag kaufen!

Wer also z. Bsp. die nächste Coca Cola Dividende kassieren möchte, der muss einen Tag vor dem Ex Dividenden Tag die Aktie kaufen!

Wie lange Aktien halten um Dividende zu kassieren?

Tatsächlich reicht es, wenn Sie das Wertpapier mindestens einen Tag vor dem Ex Dividende Tag erwerben und über Nacht in ihrem Depot behalten.

Auch wenn der Kauf erst 3 Tage oder 4 Tage später im Aktienregister bestätigt wird – das reicht, Sie sind berechtigt für die Dividendenauszahlung.

Zahlungsdatum der Dividende

Das ist schlicht und einfach jener Tag, an dem die Dividende ausbezahlt/ausgeschüttet wird.

Etwas Geduld ist gefragt. Zwischen dem Ex Dividende Tag und dem Zahltag kann bis zu einem Monat vergehen (zumindest bei amerikanischen Aktien!

Die wichtigsten Vorteile von Dividenden aktien

Es ist wichtig, alle Aktien Vorteile und Nachteile zu kennen. Dividenden Aktien haben jedoch einen ganz besondern Vorteil – sie bringen Cash in Ihr Aktiendepot!

• Regelmäßige Zahlungen

Der wichtigste Grund für den Ankauf von Dividenden Aktien sind natürlich die regelmäßigen Ausschüttungen. Und die besten Dividenden Aktien zahlen nun einmal regelmäßig – und die Betonung liegt auf dem Wort regelmäßig – Dividenden aus!

Wie werden Dividenden ausgezahlt?

Ganz einfach, als Besitzer einer Dividenden Aktie erhalten Sie regelmäßige Barzahlungen auf Ihr Konto – oder ein Äquivalent an weiteren neuen Aktien!

Bei europäischen Aktien ist es üblich, dass die Bardividende einmal pro Jahr ausbezahlt wird.

Dividenden können allerdings auch in kürzeren Zeitabständen ausbezahlt werden.

Die Dividenden Ausschüttung amerikanischer Aktien findet (in der Regel) alle drei Monate statt.

Es geht noch besser! Bei manchen Wertpapieren wird die Aktiendividende sogar monatlich ausgezahlt. Was Sie mit dem Cash nun anfangen, bleibt Ihnen überlassen.

Sie können diese Zahlungen als passives Einkommen sehen, lassen sich dieses Geld ganz normal auf ihr Girokonto überweisen und verwenden es für ihren privaten Konsum. Das ist die eine Möglichkeit.

Möglichkeit Nummer zwei:

Sie sehen Aktien als langfristige Geldanlage und Sie wollen Ihren „Einkommensstrom“ ständig vergrößern. Dann werden Sie das Geld reinvestieren und weitere Wertpapiere dazukaufen.

Wenn möglich natürlich in relativ sichere Aktien und nicht in Wertpapiere, die ständig extrem Schwankungen unterliegen. Aktien mit hohem Dividendenwachstum würden sich da z. Bsp. empfehlen.

Variante zwei mag zu Beginn etwas „mühselig” wirken, doch das stetige Reinvestieren ist noch immer die sicherste und nervenschonendste Methode, um langfristig Wohlstand aufzubauen.

Der Faktor Zeit und der „Zinseszinseffekt” sind zwei äußerst solide Partner auf dem Weg zur finanziellen Unabhängikeit.

Zahlungen unabhängig vom Aktienkurs

Aktien Anleger freuen sich natürlich immer, wenn der Börsenchart ihre Aktie mit schöner Regelmäßigkeit nach oben strebt.

Schließlich bedeutet ein hoher Aktienkurs auch mehr Wert, mehr Besitztum, oder nennen wir das Ding beim Namen, einfach mehr Reichtum.

Als Anleger mit einer Dividendenstrategie suchen Sie grundsätzlich Top Dividende Aktien, also Aktien mit guter Dividende. Die höchsten Dividenden sind auch sehr verlockend, da sie das meiste Geld in Ihre Kasse spülen.

Damit beginnt also die Überlegung möglichst viele Aktien kaufen zu wollen, die auch eine hohe Dividende versprechen.

Liegt Ihr Hauptaugenmerk also auf der regelmäßigen Auszahlung der Dividende, dann ist der Aktienwert Ihres Papieres gar nicht mal so von entscheidender Bedeutung.

Ihr Fokus liegt darin, die beste Dividendenrendite zu erlangen!

Wo kann ich Dividenden Aktien kaufen?

Dividenen Aktien werden genauso gehandelt wie alle anderen Aktien. Mehr ausführliche Informationen darüber finden Sie in dem Artikel Wo kauft man Aktien?

Die Dividendenrendite ist entscheidend.

Die Dividendenrendite gibt Auskunft darüber, wie viel Prozent an Rendite zum aktuellen Aktienkurs ausbezahlt würde.

Wenn Sie die Dividendenrendite berechnen wollen, brauchen Sie nur zwei Zahlen. Nämlich den aktuellen Aktienkurs und die Höhe der jährlich ausbezahlten Dividende.

Der Dividende wird im Verhältnis zum Aktienkurs gesetzt, der daraus resultierende Wert ist Ihre Dividendenrendite in Prozent.

Dividendenrendite verändert sich mit dem Aktienkurs

Beispiel: wenn Sie heute die Aktie XY zum Preis von 100 € kaufen und 3 € an Dividende ausbezahlt werden, dann liegt Ihre Dividendenrendite bei 3% (3/100 x 100 = 3).

Kaufen Sie die Aktie XY in 6 Monaten zum Preis von 80 €, und es werden noch immer 3 € an Dividende bezahlt, dann liegt Ihre Dividendenrendite bei 3,75 % (3/80 X 100 = 3,75).

Sollten Sie nochmals 6 Monate zuwarten und kaufen weitere XY Aktien, nun aber zum Preis von 120 €, (und die Dividendenauszahlung liegt weiter bei 3 €) dann liegt Ihre Dividendenrendite bei nur mehr 2,50% (3/120 X 100 = 2,50).

Die Wertsteigerung Aktie ist nicht das Um und Auf. Wie gesagt, die Wertsteigerung Ihres Papieres ist grundsätzlich ein erfreulicher Effekt. Diese Wertsteigerung bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass eine bereits hohe Dividendenrendite sich automatisch weiter erhöht!

Wenn die Firmenleitung die Zahlung der Dividende bei steigendem Kurs nicht erhöht, verringert sich Ihre Dividendenrendite sogar (falls Sie weitere Aktien zum höheren Preis zukaufen sollten).

Umgekehrter Effekt: Der Aktienkurs fällt, die Firmenleitung belässt die Dividende trotzdem bei 3 € – dann steigt Ihre Dividendenrendite sogar!

Fazit – Zeit arbeitet für Dividendeninvestor

Als Langzeitinvestor mit Fokus auf Dividendeneinnahmen können Sie also auch ganz gut damit leben, dass ein Aktienkurs „nicht durch die Decke gehen muss“.

Wichtig ist, dass Ihre Dividendenstrategie aufgeht und Ihre Firmen mit schöner Regelmäßigkeit Geld ausschütten. Das bedeutet einfach gesagt: Sie können regelmäßig mit Aktien Geld verdienen und Gewinne einfahren!

Zu schön, um wahr zu sein. An dieser Stelle eine Warnung vor Aktien mit extrem hohen Dividendenausschüttungen. Es gibt diese Aktien, und sie müssen nicht zwangsläufig Gefahr für Ihr Vermögen bedeuten.

Aber: Aktien mit hoher Dividende müssen nicht zwangsläufig die besten Aktien für ihr Depot sein. „Wer zahlt die höchsten Dividenden?“ sollte keinesfalls das einzige Entscheidungskriterium für Ihren Aktienkauf sein.

Bedenken Sie: Dividenden sollten normalerweise aus den Gewinnen (!) eines Unternehmens bezahlt werden.

Gibt es jedoch keine Gewinne, wird unweigerlich der Aktienkurs fallen. Wird trotzdem eine Dividende ausgeschüttet, dann verschuldet sich das Unternehmen (weiter).

In diesem Fall müssen Sie einschätzen: Handelt es sich um einem kurzfristigen Gewinneinbruch? In diesem Fall können Sie an dem Unternehmen festhalten und sich guten Gewissens auf die nächsten Zahlungen freuen.

Gibt es jedoch ein strukturelles Problem in der Firma (keine konkurrenzfähigen Produkte mehr etc.) und es werden weiter tüchtig Dividenden ausbezahlt (und auch nicht gekürzt), dann ist Ihre Langzeit Dividendenstrategie ernsthaft in Gefahr.

Schafft die Firma nämlich nicht den Turnaround und kommt wieder in die Gewinnzone, steht über kurz oder lang der Bankrott der Firma und der Verlust Ihrer Kapitalanlage im Raum.

Volatilität (schwankende Aktienkurse!) ja! Diese Volatilität kann sogar Ihre Dividendenrendite erhöhen. Aber bitte keine systematische Talfahrt in den Bankrott.

Wie kann ich eine Dividenden Aktie kaufen?

Dividenden Aktien kaufen Sie auf die gleiche Art und Weise wie alle andere Wertpapiere, die keine Dividende auszahlen.

Inflation ein Schnippchen schlagen

Dividenden werden also aus Gewinnen bezahlt. Besitzen Sie Wertpapiere einer profitablen Aktiengesellschaft und agiert diese auch nach dem Shareholder Value-Konzept, dann haben Sie allerbeste Chancen, nicht nur eine schöne Aktienrendite einzufahren, sondern auch die Inflation auszubremsen. Wie das?

Dividendenstarke Aktien verschreiben sich meistens diesem Shareholder Value-Konzept. Das bedeutet: Der Unternehmenswert soll gesteigert werden. Das Aktionärsvermögen steht an 1. Stelle und soll entsprechend vergrößert werden.

Soferne es die betriebswirtschaftlichen Gegebenheiten erlauben, sollen Erlöse in größtmöglichem Ausmaß an die Shareholder (Aktionäre) ausgeschüttet werden.

Der Vorstand einer Aktiengesellschaft schlägt vor, wann und in welcher Höhe eine Dividende ausbezahlt werden soll. Sind steigende Gewinne vorhanden, besteht eine gute Chance, dass auch die Dividende je Aktie erhöht wird.

Was ist ein Shareholder Value-Konzept?

Vereinfacht gesagt: Steigen die Gewinne einer Firma, dann steigt auch der Aktienkurs. Nach dem Shareholder Value-Konzept sollte der Firmenvorstand nun auch die Dividende erhöhen. Nur so ist gewährleistet, dass die Dividendenrendite nicht absinkt!

D.h. für den Wertpapierinhaber: Die Dividendenrendite verändert sich prozentual gesehen kaum oder gar nicht. Sie verändert sich allerdings in absoluten Zahlen!

Betrug die Dividendenauszahlung im Vorjahr exakt 1 € und wird nun auf 1,10 € erhöht, so kann Ihnen die (rein rechnerische) Dividendenrendite egal sein.

Fakt ist, Sie erhalten einfach 10% mehr Geld gegenüber dem Vorjahr und dürfen sich trotz Inflation über eine reale Einkommenssteigerung freuen!

Dividendenaktien regenerieren nach Crash. Wer in Aktien investiert, darf sich nichts vormachen: Der nächste Crash kommt bestimmt!

Damit stellt sich die so häufig gestellte Frage „Wann Aktien verkaufen?“ Haben Sie ein solides Aktienportfolio aus dividendenstarken Titeln zusammengestellt, dann lautet die Antwort im besten Falle: „Nie!“

Das ist allerdings leichter gesagt als getan. Auch dies seriösesten und erfolgreichsten Firmen haben mal eine schlechte Phase. Zu sehen an der General Mills Aktie.

Da die Börse zu einem beachtlichen Teil von Emotionen, Ängsten und Hoffnungen gesteuert wird, sind auch Aktien mit besten Dividenden, sprich regelmäßigen Dividendenzahlungen, vor großen Schwankungen des Aktienkurses nicht gefeit.

Deutsche Dividenden Aktien aus den Dax 30 stützen sich auf solide Geschäftsprinzipien. Sie zahlen derzeit eine durchschnittliche Dividendenrendite von knapp 3%.

Aber auch die beste Dividendenrendite, ein solides Geschäftsmodell, eine hohe Rendite und stete Gewinne werden nichts daran ändern, dass auch die Kurse dieser Aktien beim nächsten Crash gewaltig leiden werden.

Auch Top Dividenden Aktien wie BASF, Daimler, Deutsche Telekom usw. mussten in den Crashjahren 2001 und 2008 gewaltige Kurseinbrüche hinnehmen.

Aber Unternehmen mit langfristigen Dividendenzahlungen haben auch relativ schnell wieder in die Spur zurückgefunden.

Es wäre vermessen zu behaupten, dass gute Dividendenaktien niemals „abstürzen“. Aber sie erleichtern die immerwährende Frage „Welche Aktien jetzt kaufen?“ zu beantworten.

Zweifelsfrei stabilisieren regelmäßige Dividendenzahlungen aber den Aktienkurs, sodass auch Crashszenarien in einem Langzeitchart nur mehr als „kleine und kurze“ Ausreißer nach unten erscheinen.

Warum werden Aktien mit hoher Dividende weltweit gesucht? Die Antwort auf diese Frage ist sehr einfach: Sie bekommen Geld geschenkt (oder statt Cash eventuell zusätzliche Aktien!), ohne dafür etwas tun zu müssen! Sie bekommen Geld (oder eben Aktien) sozusagen „geschenkt“!

Eine Dividendenauszahlung ist eine tolle Sache. Sie bekommen ohne eine zusätzliche Leistung regelmäßig Geld!

Dividendenauszahlung gestaltet das Leben entspannter. Aber das ist noch nicht alles, was dafür spricht, dass Sie einen Blick auf den Dividendenkalender und Dividendentermine werfen sollten.

Lassen Sie sich folgende Szenarien durch den Kopf gehen, warum Sie sich eventuell für Aktien mit hoher Dividende entscheiden sollten:

Sie müssen dafür keine bestimmte Arbeit erledigen, wenn Sie die Lufthansa Aktie Dividende einkassieren wollen. Sie müssen keine Zeit aufwenden, um in den Genuss der MAN Aktie Dividende zu kommen.

Sie müssen keinen bestimmten Termin einhalten, damit die Aktienausschüttung der VW Aktie tatsächlich auf ihrem Konto einlangt.
Die Siemens Aktienkurse der letzten Tage können Ihnen egal sein, Ihre Dividende wird ausbezahlt.

Dividenden und wie man auf Nachrichten reagieren sollte

Eine Börsenzeitung stuft BASF herab? Egal, die Dividendenzahlung BASF wird durchgeführt Airbus Aktien befinden sich im freien Fall, weil der europäische Flugzeughersteller einer großen Klage entgegensieht? Das kann Ihnen fürs Erste egal sein, Ihre Dividendenerträge sind kurzfristig gesichert.

Sie brauchen nicht um die Höhe der Zahlung zu feilschen. Bei der Infineon Hauptversammlung wurde die Ausschüttung bereits festgelegt. Das Schöne an einem Dividendentitel oder einem Dividenden ETF ist: Egal welche Marktkapitalisierung oder welche Börsenkapitalisierung ihre Aktie gerade aufweist – hat der Vorstand eine Dividende genehmigt, wird diese auch bezahlt.

Damit Sie in den Genuss all dieser Vorteile kommen, müssen Sie allerdings zuerst Anteile von Aktiengesellschaften kaufen, die auch eine Dividende ausschütten. Also Dividendenaktien! Denn noch einmal: Nicht jede Firma schüttet eine Dividende aus! Und Aktionäre haben nicht grundsätzlich einen Anspruch auf die Zahlung einer Dividende.

Kennen Sie einige Dividendenstars? Werfen Sie mal einen Blick auf die Procter & Gamble Aktie, die Southern Company, die General Mills Aktie oder die allseits beliebte Coke! Ja, die Coca Cola Dividende ist ein „Star“ in der Branche, denn sie wird seit Jahrzehnten ausbezahlt und auch noch Jahr für Jahr gesteigert!

Was bedeutet Dividende?

Eine Dividende wird grundsätzlich aus dem Gewinn einer Firma bezahlt (sie kann allerdings auch trotz fehlenden Gewinns ausbezahlt werden, wie Sie später lesen werden!!).

Durch den Kauf einer Dividende sind sie Anteilseigner einer Firma. Entsprechend Ihren Anteilen steht Ihnen ein Anteil an allen Ausschüttungen zu.

Die Dividende wird daher pro Aktie ausbezahlt. Beträgt zum Beispiel die Porsche Dividende 2,5 € und sie haben 100 Stück im Depot, dann erhalten Sie eine Zahlung von 250 €. Auf diesem Weg können Sie Ihr Geld vermehren (allerdings müssen Sie es noch versteuern!).

Es obliegt der Firmenleitung, ob sie eine Dividendenauszahlung vornehmen will oder nicht bzw. wie hoch diese Ausschüttung überhaupt ist. Der Vorstand kann Gewinne zum Teil oder auch zur Gänze in den weiteren Aufbau der Firma rückführen. Oder er entscheidet mit den Gewinnen Schulden abzubauen.

Als Aktionär haben Sie also nicht grundsätzlich ein Recht auf eine Dividende. Auch über die Höhe der auszuzahlenden Dividende können Sie (zumindest als Kleinanleger) praktisch nicht mitbestimmen. Großaktionäre mit entsprechend vielen Stimmrechten werden über die Vorschläge des Vorstandes entscheiden.

Wird keine Dividende gezahlt, dann profitieren Sie von der Aktie nur dann, wenn das Papier seinen Aktienwert (seinen Börsenwert) steigern kann – und Sie auch verkaufen!

Vergessen Sie nicht: Trotz aller Wertsteigerung bestehen Ihre „Gewinne“ nur auf dem Papier. Erst wenn Sie die Aktie über Ihren Einkaufskurs verkauft haben, können Sie sich über einen zählbaren Gewinn freuen! Erst durch einen Verkauf realisieren Sie die Gewinne Ihrer Kapitalanlage.

Dividendenauszahlung = realer Gewinn!

Bei Aktien mit einer Dividendenauszahlung haben Sie dagegen durch die Dividende schon einen direkten und greifbaren Gewinn.

Dazu müssen Sie die Aktie nicht verkaufen – im Gegenteil, es ist empfehlenswert wegen der laufend ausbezahlten Aktiendividenden das Wertpapier überhaupt nicht zu verkaufen!

Wann bekommt man eine Dividende?

Das lässt sich pauschal nicht beantworten. Ausgehend von der Bilanz schlagen bei der Jahreshauptversammlung der Vorstand und der Aufsichtsrat die Ausschüttung einer Dividende und die entsprechende Höhe dieser Dividende vor. Die an der Hauptversammlung teilnehmenden Aktionäre stimmen diesen Antrag zu oder nicht.

Es bleibt also der „Firmenphilosophie“ überlassen, ob eine Dividende ausbezahlt wird bzw. wieviel Prozent des Gewinns als Dividende ausgeschüttet werden.

Für eine Dividendenauszahlung muss nicht einmal eine positive (Jahres)Bilanz gegeben sein. Viele Aktiengesellschaften zahlen auch dann eine Dividende aus, wenn die Geschäfte schlecht laufen (um zum Beispiel den Aktienkurs zu stützen).

Es bleibt jedem einzelnen Anleger überlassen, ob er einer derartigen Aktiengesellschaft noch weiterhin sein Vertrauen schenken will oder ob er aufgrund des günstigen Kurses und der höheren Dividendenrendite sogar noch Aktien zu kaufen will (weil er trotz eines negativen Jahres/eines negativen Quartals vom Erfolg des Unternehmens überzeugt ist).

Wie werden Dividenden ausgezahlt?

Normalerweise erfolgt eine Barauszahlung, es können aber auch neue Aktien an den Anleger ausgegeben werden. In ganz seltenen Fällen erfolgt eine Sachablöse. In jedem Fall haben Sie dank dieser Dividenden relativ sichere Aktien und eine vernünftige, langfristige Geldanlage im Depot!

Wann wird eine Dividende ausgezahlt?

Hier ist grundsätzlich zu unterscheiden, ob es sich um eine amerikanische oder eine europäische Aktie handelt.

Europäische Aktien:
Die Zahlung der Dividende erfolgte bei deutschen bzw. europäischen Aktien in der Regel einmal jährlich. Der Zeitpunkt der Dividendenzahlung richtet sich nach dem Termin der Hauptversammlung. Die Aktie muss sich am Tag der Hauptversammlung in Ihrem Aktiendepot befinden.

Am Tag nach der Hauptversammlung wird die Aktie „ex Dividende“ gehandelt. Dieser Tag wird Ex Dividendentag genannt. D.h., der Wert der Aktie vermindert sich um den Betrag der Dividende. Logisch – die Dividende wird „(hin)ausbezahlt“ .

Der Vermögenswert der Aktie hat sich um den Wert der Dividende vermindert! Der Wert der Dividende ist stattdessen in das Eigentum des Aktienbesitzers übergegangen!

Wichtig: Wenn Sie eine Dividende kassieren wollen, dann müssen Sie die Aktie zumindest einen Tag vor dem Ex Dividendentag kaufen, damit sich das Wertpapier vor diesem entscheidenden Termin in Ihrem Aktiendepot befindet. Jeder Investor sollte diese Aktien Vorteile und Nachteile kennen.

Am 2. Tag nach der Hauptversammlung (dem sogenannten Record-Date) werden die anspruchsberechtigten Aktionäre ermittelt und am 3. Tag nach der Hauptversammlung erfolgt die Ausschüttung/die Zahlung der Dividende auf Ihr Konto.

Für jede einzelne Aktie, die sich am Tag der Hauptversammlung und am Record-Date in ihrem Aktiendepot befunden hat, wird der festgelegte Betrag ausbezahlt.

Danach müssen Sie die Aktie keineswegs ein ganzes weiteres Jahr in Ihrem Depot halten. Sie können drei Tage nach der Hauptversammlung Ihre Dividende einstreichen und dann das Papier sofort wieder veräußern.

US-Aktien:
US Aktien zahlen in der Regel vier Mal pro Jahr eine Dividende aus. Vom Vorstand werden vier Ex Dividendentage festgelegt. Es wird auch vier Mal die Höhe der Ausschüttung bestimmt und genehmigt. Logischerweise folgen dann auch vier Auszahlungstage.

Bei US-Aktien liegt zwischen dem Ex Dividendentag und dem Auszahlungstag deutlich mehr Zeit als bei europäischen Aktien. Die meisten US-Firmen zahlen die Quartalsdividende ziemlich exakt vier Wochen nach dem Ex Dividendentag aus.

Dividendenstarke Aktien aus den USA haben somit einen psychologischen Vorteil gegenüber Dividenden Aktien aus Europa. Der Investor wird einfach regelmäßiger belohnt, und das animiert natürlich weiter in Aktien mit hoher Dividende zu investieren.

Es geht noch besser. In den USA gibt es zahlreiche Firmen, die sogar eine monatliche Dividende ausschütten! Eine äußerst angenehme Art, wie Sie mit Aktien Geld verdienen können.

Wie bei den europäischen Aktien gilt aber auch bei den amerikanischen Wertpapieren: Wer in den Genuss einer Dividendenausschüttung kommen will, muss das Papier zumindest einen Tag vor dem Ex Dividendentag kaufen!

Sollte man Aktien kurz vor einer Dividenden-Auszahlung kaufen?

Wann sollte man Aktien kaufen?

Macht es Sinn, kurz vor der Jahreshauptversammlung eine Aktie zu kaufen, diese drei Tage im Depot zu halten und dann sofort wieder abzustoßen – nur um die Dividende zu kassieren?

Aktien kaufen unter diesem Gesichtspunkt macht keinerlei Sinn. Denn der Wert der Dividende wird am „Ex Dividende-Tag“ aus den Vermögenswerten der Aktiengesellschaft herausgerechnet. Auf gut Deutsch: Der Preis der Aktie vermindert sich um den Wert der Dividende. Tags zuvor musste die Aktie allerdings gekauft werden – zum rein theoretisch „höheren Preis“, weil da ja noch die Dividende im Kurs enthalten war.

Spekulanten setzen darauf, dass die Aktie den „Kursverlust“ durch die Dividende sofort wieder aufholt und sie sich in Summe mit Gewinn (schließlich kassieren sie ja die Dividende) sofort wieder von dem Papier verabschieden können.

Ist die Berechnung einer Dividende möglich?

Nein, es ist keine Dividendenberechnung möglich.

Es gibt keine mathematische Formel für die Höhe der Dividende, denn der Vorstand und Aufsichtsrat einer Aktiengesellschaft schlagen die Höhe der Auszahlung vor. Dieser Vorschlag wird genehmigt oder nicht – es gibt schlicht keine Kennzahlen und Regelungen, aus denen sich die Höhe eine Dividende ableiten lässt.

Aktuelle Dividendenrendite berechnen

Es gibt keine Dividendenberechnung, es ist allerdings sehr einfach möglich, die sogenannte Dividendenrendite zu berechnen.

Sie wird in Prozent ausgedrückt und ergibt sich, indem der Wert der Dividendenauszahlung durch den wert des Aktienkurses dividiert wird.

Da sich eine Dividende auf ein Geschäftsjahr bezieht, der Aktienkurs sich aber täglich verändert, ergibt die Berechnung der Dividendenrendite auch täglich einen anderen Wert.

Beispiel:
Die deutsche Telekom Aktie kann zum heutigen Tage um 15 € gekauft werden. Die Telekom schüttet für dieses Jahre ein fix beschlossene Dividende in Höhe von 0,60 € aus. Damit liegt die Dividendenrendite aktuell bei 4%. Die Berechnung lautet: 0,6:15 x 100 = 4.

Dividendenrendite auf Kostenbasis (Yield on Cost)

Im obigen Beispiel wurde die Dividendenrendite mit tagesaktuellen Zahlen berechnet. Sie erhalten eine nette tagesaktuelle Kennzahl. Diese Zahl gibt aber nicht darüber Auskunft, wie hoch Ihre (persönliche) Dividendenrendite ist – denn die bezieht sich natürlich auf Ihre (persönliche) Kostenbasis.

Halten wir fest: Bei einem tagesaktuellen Kurs der Deutschen Telekom in Höhe von 15 € und einer Dividende in Höhe von 0,60 € freuen Sie sich heute (wenn Sie kaufen!) über eine Dividende in Höhe von 4%.

Sollten Sie allerdings Ihre Telekomaktien bereits in den Krisenjahren 2007/2008 zum Preis von ca. 9 € gekauft haben, dann schaut Ihre Rendite noch weitaus imposanter aus!

Dann lautet die Berechnung: 0,6:9 x 100 = 6,6. Ihre Dividendenrendite auf Kostenbasis (Yield on cost) beträgt in diesem Fall bereits 6,6%! Möglich macht diese Rendite das Dividendenwachstum.

Hohe Dividende hinterfragen!

Welche Aktien sollte man jetzt kaufen? Einfache Antwort: Natürlich die mit der höchsten Dividenden! Achtung: Falsch, falsch und nochmals falsch!

Die Dividende darf nie als alleinige (absolute) Kennzahl betrachtet werden, sondern muss immer im Zusammenhang mit der Entwicklung des Aktienkurses, des Cashflows und der Gewinnentwicklung eines Unternehmens gesehen werden.

Nur wegen einer hohen Dividendenauszahlung verdient sich ein Unternehmen nicht automatisch ein „Sehr Gut“.

Gerade bei Aktien mit extrem hoher Dividende sollten Sie sehr vorsichtig sein. Wie bei allen Finanzprodukten gilt: Hohe Rendite deutet auf höheres Risiko hin.

Sie sollten daher immer hinterfragen, warum ein Unternehmen eine extrem hohe Dividende zahlt und ob diese auf Dauer bilanztechnisch gerechtfertigt ist!

Dividendensteuer

Ob Stammaktien, Vorzugsaktien, Inhaberaktien, Namensaktien. Grundsätzlich ist auf jede Dividende Steuer zu zahlen. Bei deutschen Aktien wird eine 25%ige Abgeltungssteuer erhoben. Ein Viertel der Dividende geht also an das Finanzamt.

Bei ausländischen Aktien sind die dort jeweiligen Quellensteuern zu berücksichtigen bzw. entsprechende Steuerabkommen (mögliche Rückerstattung von Steuern!) zwischen den beiden betroffenen Ländern.

Steuerfreie Dividende

Leider – die gibt es nur mehr sehr selten! Einige deutsche Aktienunternehmen schütten ihre Dividenden aus bestimmten Rücklagen aus und dürfen diese Zahlungen als „steuerfrei“ deklarieren. Sie als Anleger kommen allerdings nur in den Genuss dieser Steuerfreiheit, wenn sie die Papiere bereits vor dem Jahr 2009 (Einführung der Abgeltungssteuer!) erworben haben.

Sollten Sie derartige Papiere nach 2009 gekauft haben, wird die Abgeltungssteuer fällig, sobald Sie die Aktien verkaufen – und zwar auf die Differenz zwischen Verkaufspreis und ursprünglichen Kaufpreis.

Beim Investieren in Aktien geht es nicht nur darum, ständig die besten Kaufgelegenheiten zu finden (das schafft sowieso kein Investor auf Dauer!). Es geht vor allem darum, ein paar grundlegende Fehler zu vermeiden. Einer davon wäre in eine sogenannte Dividenden-Falle hineinzutappen.

Wer in Aktien investiert, will sein Geld vermehren. Geld investieren und Geld anlegen gestaltet sich für viele Menschen allerdings ziemlich schwierig. Nicht, weil es an Kapital fehlt.


Nein, diese Menschen verfügen über gute Einkommen und wollen mit Aktien Geld verdienen. Eine grundsätzlich gute Idee, aber das reicht ihnen nicht. Sie wollen schnell und einfach Geld verdienen! Leider schließt das eine das andere meist aus.

Es gibt viele „Verlockungen“, um vom Weg einer vernünftigen Kapitalanlage abzukommen. Eine dieser Verlockungen sind sogenannte Dividenden-Fallen!

Der süße Duft hoher Dividenden

Wenn Sie als Trader online an der Börse Geld verdienen wollen und dividendenstarke Aktien kaufen, haben Sie erstklassige Chancen, um sich auf lange Sicht einen entsprechenden Wohlstand aufzubauen.

Aber Vorsicht! Dividenden Aktien mit extrem hohen Auszahlungen sehen zugegebenermaßen sehr verlockend aus, müssen im „Long-run“ aber nicht zwangsläufig jene Wertpapiere sein, die Ihnen wirklich ein regelmäßiges, hohes Einkommen bringen.


Denn die aktuelle Dividendenhöhe gibt keinerlei Auskunft über den tatsächlichen „Wert“ der Aktie. Wenn Sie Geld sinnvoll anlegen möchten, dann sollten Sie unbedingt auf den „inneren Wert“ eines Unternehmens achten.

Ja, Aktien mit hoher Dividende von 8%, 9% oder vielleicht sogar jenseits von 10% schauen auf den ersten Blick „hinreißend“ aus.

Vor allem in den USA zahlen manche Firmenkonstruktionen tatsächlich derartig hohe Dividenden, manchmal auch noch monatlich! Ob Sie mit einem derartigen Investment Ihr Geld vermehren, sei aber dahingestellt.

Stellen wir die Aktien Vorteile und Nachteile auf den Prüfstand.

10% ist besser als 3% – oder?

Aber zurück zu den „High Yieldern“ – also jenen Aktien, die mit exorbitant hohen Dividendenausschüttungen locken.

Warum sollten Sie eine Aktie mit nur 3% Dividende kaufen (ein konkretes Beispiel wäre die Coca Cola Dividende!), wenn Ihnen ein anderes Wertpapier eine jährliche Dividendenrendite jenseits der 10% einbringt?

Wer mehr und mehr Geld verdienen will, greift zum Taschenrechner. Ein paar Zahlen werden eingetippt und schon ist ersichtlich, welch enorme Summen in Zukunft auf das eigene Wertpapierkonto fließen werden.

Der Zinses-Zins-Effekt ist bei derart hohen Dividenden enorm, und so winkt vielleicht in ein paar Jahren schon ein stattliches Einkommen! Geld gewinnbringend anlegen kann scheinbar so einfach sein.

Aber gerade ein smarter Investor sollte bei derartig hohen Dividenden hellhörig werden und das Wertpapier hinterfragen: Besser gesagt ein paar Finanzkennzahlen dieses Unternehmens begutachten.

Denn nur so lässt sich feststellen, ob diese Art von Wertpapieren tatsächlich eine vernünftige langfristige Geldanlage sind und Ihre Kapitalanlage gesichert ist.

Dividenden ETF oder Einzelaktie?

Erfahren Sie hier, was eindeutig mehr einbringt! Bekanntlich gibt es an der Börse niemals einen „Free Lunch“. D.h., hinter derartig hohen Dividenden steht (mit großer Wahrscheinlichkeit) auch ein entsprechend hohes Risiko.

Irgendwoher muss die Firma ja das Geld für diese hohen Auszahlungen ja „erarbeiten“, muss selbst viel Geld verdienen – und das kann nur funktionieren, wenn große Risiken eingegangen werden.

Derartige Geschäftsmodelle können gut laufen, und zwar für lange Zeit. Womöglich für mehrere Jahre.

Nichtsdestotrotz dürfen Sie niemals vergessen, dass ein hohes Risiko damit verbunden ist – und dieses hohe Risiko kann bis zum Bankrott führen.

Hier ist nicht die Rede von einem sinkenden Aktienkurs aufgrund eines schlechten Geschäftsjahres. Nein, derartige Geschäftsmodelle können unglaublich schnell implodieren, wenn sich ein paar entscheidende Parameter im Markt verändern.

„Wann sollte man Aktien kaufen?“ – „Wann sollte man Aktien verkaufen?“ Tipps und Tricks für Börsenanfänger

Finanzkrise 2007/08 – klingelt es?

Bestes und gleichzeitig abschreckendstes Beispiel ist die Finanzkrise der Jahre 2007 und 2008. Damals gingen zahlreiche Firmen innerhalb weniger Monate pleite, die vorher mit hochriskanten Kreditgeschäften im wahrsten Sinne des Wortes tonnenweise Geld verdient hatten (und das über Jahre hinweg!).

Geld vermehren – und auf Warnende Stimmen hören!

Lassen Sie sich bitte folgendes Szenario durch den Kopf gehen: Sie wollen Geld gewinnbringend anlegen, Sie investieren jahrelang in ein Unternehmen mit extrem hoher Dividende. Der Einkommensstrom steigt tatsächlich gewaltig an.

Ihre Dividenden investieren Sie natürlich wieder in diese Firma. Die Zahlen aus den letzten Jahren sind einfach zu verlockend, das Einkommen wächst, wächst und wächst, schneller als Sie je gedacht hätten!

Und so steckt schließlich ein Großteil ihres Kapitals in einem Hochrisikogeschäft. Möglicherweise gibt es schon ein paar warnende Stimmen, die werden aber in aller Regel nicht beachtet. Sie können schließlich Geld schnell verdienen. In einem Tempo, wie Sie es nie für möglich gehalten haben.

Dann kommt die Krise – und innerhalb weniger Monate stürzt der Aktienkurs dieses Investments brutal ab. Es kommt schließlich zum Bankrott und Ihr gesamtes Kapital ist vernichtet.

Passiert mir doch nicht!
„So weit wird es sicher nicht kommen. Da würde ich schon rechtzeitig verkaufen!“, werden jetzt sicher einige einwenden. Und so wären ja noch immer fette Gewinne der vergangenen Jahre gesichert!

Ja, das ist möglich. Aber nicht sehr wahrscheinlich.

Die Realität schaut meistens ganz anders aus. Viele Investoren haben ein grundlegendes Problem, Papiere abzustoßen, die sich über Jahre als Geldmaschinen erwiesen hatten.

Da wird ein erster Kursrutsch von 10-15% einmal ganz locker weggelächelt und sogar begrüßt!

Schließlich gibt es ja jetzt endlich wieder tolle Einstiegskurse – und im nächsten Monat oder in drei Monaten noch mehr fette Dividenden!

Geht es dann noch mal 15% nach unten, wird der Anleger vorsichtiger. Zumindest investiert er seine letzten Dividenden nicht mehr in dieses Wertpapier.

Aber noch immer hält er daran fest. Er ist überzeugt, dass es sich nur um eine vorübergehende Krise handelt und spätestens in einem Jahr wieder alte Höchststände zu sehen sind. Negative Nachrichten werden nicht zur Kenntnis genommen!

Zudem sind ja hunderte andere Privatinvestoren dieser Firma ebenfalls überzeugt, dass es bald wieder bergauf gehen wird – und all diese „Börsenkenner“, „Börsenkönner“ und „Insider“ können ja schließlich nicht falsch liegen. Sie alle wollen weiter mit diesem Investment ihr Geld vermehren bzw. weiter gutes Geld verdienen!

Warnungen vom Unternehmen? Fehlanzeige!

Die Firma selbst wird einen Teufel tun, um die Investoren vor einem möglichen Bankrott zu warnen. Da werden die Dividenden noch pünktlichst und in gewohnter Höhe ausbezahlt, um Investoren bei der Stange zu halten und den Kollaps zu verhindern.

Einige Insider werden wohl noch mit Gewinn aussteigen können. Ob Kleinanleger mit dabei sind, darf stark bezweifelt werden.

Das Ende naht unaufhaltsam. Beim dritten Kursrutsch setzt dann Angst und Panik ein. Der Investor will raus, aber er schafft es nicht mehr.

Zig tausende andere Kleinanleger wollen auch durch diese winzig kleine Tür, über der „Exit“ blinkt. Aber wie das bei einer Panik eben der Fall ist, nur die wenigsten völlig unbeschadet raus.

Der Absturz beschleunigt sich dermaßen, dass der Verkaufspreis sogar deutlich unter dem Einkaufspreis der allerersten gekauften Aktien rutscht.

Wo ist mein Geld hin?

Einsicht kommt zu spät. Jetzt ist ganz klar – viel, viel Geld ist verloren! Zudem ist das eigene Ego stark angeschlagen.

Jetzt sind zwei Arten von Reaktionen möglich: Sturheit oder Resignation. Beides ist nicht gut. Sturheit bedeutet: „Jetzt erst recht!“. Die Aktie wird weiter im Depot gehalten, komme was wolle!

Resignation bringt ebenfalls nichts. Diese Investoren stellen sich „tot“. Sie wollen einfach nichts mehr von der Börse hören, koppeln sich für mehrere Monate vom Börsengeschehen ab und hoffen im wahrsten Sinne des Wortes auf ein Wunder.

Wunder gibt es nur im Märchen. Dieses passiert natürlich nicht.

Der Endeffekt ist sowohl bei Resignation als auch bei Sturheit jeweils der gleiche.

Die Aktie implodiert endgültig, die Firma geht bankrott und ein jahrelanges, scheinbar extrem erfolgreiches und renditestarkes Investment hat sich vollends in Luft aufgelöst.

Letzte – und vielleicht schlimmste Folge all dieser Ereignisse – der Investor hat das Vertrauen in die Börse verloren. Entweder für lange, lange Zeit oder noch schlimmer, er greift nie wieder Aktien an!

Damoklesschwert Bankrott

Halten wir also fest. Dividenden-Fallen sind eine riesige Gefahr für Investoren. Geld vermehren funktioniert mit diesen Firmen grandios – aber über diesen immensen Geldströmen durch „Superdividenden“ schwebt immer das Damoklesschwert, das gesamte eingesetzte Kapital innerhalb kürzester Zeit verlieren zu können.

Sie wollen mit Aktien Geld verdienen – und nicht verlieren! Das müssen Sie immer im Hinterkopf behalten. Als Investor suchen Sie relativ sichere Aktien – und keine Harakiri-Papiere.

Dividenden-Fallen haben manchmal sogar zur Folge, dass ein Anleger jegliches Vertrauen in Aktien verliert und sich auf andere Formen der Geldanlage konzentriert.

Der Haken dabei. Der Investor verzichtet freiwillig auf ein schönes Stück seiner Rendite. Schließlich beweisen alle Studien, dass Aktien über einen langen Zeitraum gesehen die erfolgreichste Form des Investments sind.

Mit wem sicher und schnell handeln? Hier einige hervorragende Broker mit deutschsprachigem Service:

  • degiro
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  • comdirect

Blue Chips statt Dividenden-Fallen

Die wohl einfachste Art, nicht in eine Dividenden-Falle zu tappen, ist auf Blue Chips zu setzen!

Das sind jene Firmen und Unternehmen, die es gefühlt schon eine halbe Ewigkeit gibt und bei denen davon auszugehen ist, dass sie auch in den nächsten Jahrzehnten ihr Geschäft erfolgreich weiterführen können:

Eine General Mills Aktie, eine Procter & Gamble Aktie, Kimberly & Clark, Coca-Cola, ein Versorger wie die Stammaktien von Southern Company … Mit all diesen Unternehmen können Sie nichts Grundsätzliches falsch machen.

Es ist wirklich nicht schwer, diese Unternehmen ausfindig zu machen. Die meisten von ihnen sind tagtäglich „rings um uns“ oder deren Produkte werden in der Regel täglich von uns verwendet!

Payout Ratio beachten!

Achten Sie des Weiteren auf das Payout Ratio eines Unternehmens, also auf die Ausschüttungsquote der Dividende. Das Payout Ratio gibt an, wie viel Prozent vom Gewinn als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet werden.

Je höher dieses Payout Ratio, desto weniger Geld bleibt dem Unternehmen, um Rücklagen zu bilden, um Schulden zurückzuzahlen, um eigene Forschung zu betreiben oder um neue Investitionen zu tätigen.

Das Payout Ratio sollte wenn möglich nicht höher als 50% liegen. Ist das Payout Ratio dagegen wirklich hoch und liegt bei 90% oder vielleicht sogar bei 100%, dann sollten Sie in jedem Fall einen intensiveren Blick auf dieses Unternehmen werfen.

Unternehmen mit einem kerngesunden Payout Ratio unter 50% sind also die zweite Möglichkeit, Dividenden-Fallen zu umgehen!

Telcoms und Versorger haben Sonderstatus

Ein ausgesprochen hohes Payout Ratio bedeutet nicht ausnahmslos das „Aus“ für ein Investment! Es gibt nämlich Branchen, da sind derartig hohe Auszahlungsraten sozusagen an der Tagesordnung, weil sie durch einen entsprechenden Cashflow gedeckt sind.

Versorger und Telekom-Unternehmen fallen in diese Kategorie. Sie generieren in regelmäßigen Abständen und mit ziemlicher Sicherheit tonnenweise Geld von ihren Kunden. Diese Unternehmen können sich ausgesprochen hohen Dividendenzahlungen an die Investoren leisten, ohne dass ihr Geschäftsmodell ins Wanken gerät.

Hohes Payout Ratio = kaum Dividendenwachstum

Bei Unternehmen aus anderen Branchen, die mit einem Payout Ratio von 80% oder vielleicht sogar 90% aufwarten, muss Ihnen klar sein, dass diese Firma ihre Dividendenzahlungen schon ausgereizt haben.

Die Wahrscheinlichkeit sinkt dramatisch, dass in den kommenden Jahren mit einem hohen Dividendenwachstum zu rechnen ist! Sie müssen sich eher auf gleichbleibende Dividendenzahlungen einstellen.

Wege aus der Misere bedeuten Einbußen

Es gibt nur zwei Möglichkeiten, das Payout Ratio zu senken. Das Unternehmen steigert deutlich seine Gewinne und verzichtet darauf, seine Dividendenauszahlungen nach oben anzupassen.

Damit verbessert sich natürlich die finanzielle Struktur der Firma. Sie als Dividendeninvestor müssen sich eben mit gleich bleibenden Dividendenzahlungen zufrieden geben.

Möglichkeit Nummer zwei ist weitaus dramatischer. Die finanzielle Situation des Unternehmens ist derart angespannt, dass eine Dividendenkürzung beschlossen wird, um das Überleben der Firma zu sichern.

Mit dieser Maßnahme ist normalerweise ein heftiger Kursverfall verbunden – und für einen Dividendeninvestor verringert sich natürlich sein „geliebter“ Einkommens-Strom gewaltig. Der Zinses-Zins-Effekt kommt in weiterer Folge nicht so zum Tragen, wie er eigentlich prognostiziert war.

Auf Sicht von 20 oder 30 Jahren lassen Sie gewaltig viel Geld liegen, weil die Gier nach einer hohen Dividendenauszahlung übermächtig war und Warnsignale wie ein hohes Payout Ratio einfach negiert wurden.

Fazit:
Welche Aktien jetzt kaufen? Die Antwort auf diese Frage haben Sie jetzt zwar auf nicht gefunden. Aber vielleicht wissen Sie nun, welche Aktien für Sie keinesfalls in Frage kommen. Auch das ist ein richtiger Schritt in Richtung Wohlstand.

Sie wissen: Dividenden-Fallen widersprechen der Idee eines Langzeitinvestments (also eine Aktie kaufen und eventuell nie wieder zu verkaufen!) zu 100%!

Sie wollen ihr Geld vermehren – und zwar auf Dauer! Mit Blue Chips setzen Sie Ihr Geld auf die größten und bekanntesten Firmen der Welt. Die Gefahr der Dividenden-Falle ist (nahezu) bei Null.

Achten Sie bei ihren Aktien Investments des Weiteren auf die Kennzahl Payout Ratio!

Entscheiden Sie sich vorzugsweise für eine niedrigere Dividendenzahlung bei einer Ausschüttungsquote von vielleicht 50%. Auch so umgehen Sie Dividenden-Fallen großräumig!

Diese Firmen stehen auf soliden finanziellen Beinen, können weiter wachsen und mit schöner Regelmäßigkeit ihre Dividenden erhöhen, ohne dass das Payout Ratio exorbitant in die Höhe schnellt.

Auf lange Sicht also der beste Weg, um das eigene Geld vermehren zu können. Ein niedriges Payout Ratio ist also eine fantastische Möglichkeit, den Dividenden-Fallen zu entgehen!

Sollten Sie der Verlockung einer exorbitant hohen Dividendenauszahlung doch nicht widerstehen können – dann seien Sie zumindest immer auf der Hut und ziehen die Reißleine, sobald auch nur die ersten Andeutungen einer finanziellen Schieflage im Raum stehen.

Noch immer gilt eine alte Börsenweisheit: Es ist noch niemand gestorben, der Gewinne mitgenommen hat.

Warren Buffet’s Aktien Strategie aufgedeckt!

Wer mit Aktien reich werden will, der kommt an dividendenstarken Aktien einfach nicht vorbei. Warren Buffet, legendärer amerikanischer Investor, setzt seit Jahrzehnten auf günstige Aktien mit hoher Dividende. Buffets Erfolgsgeschichte ist Beweis genug: Auch Sie sollten sich daher auf die Suche nach den besten Dividenden Aktien der Welt machen!

Aktien mit hoher Dividende sind ein Eckpfeiler eines renditestarken Aktienportfolios, sie sind eine langfristige Geldanlage – und auf der ganzen Welt und in allen Wirtschaftssektoren zu finden.

Warum nach Dividenden jagen?

Dividenden Aktien zahlen Ihren Besitzern in regelmäßigen Abständen Geld aus (ja, mit Aktien Geld verdienen ist also gar nicht so schwer!) bzw. wird die Ausschüttung der Unternehmensgewinne manchmal auch mit weiteren (neuen) Aktien abgegolten.

Aktien mit Dividende sorgen also für ein regelmäßiges Einkommen in Form von Bargeld oder in Form von neuen Aktien. Und das ist schließlich der Traum eines jeden Anlegers: Man lässt andere für sich arbeiten! Und: dividendenstarke Unternehmen gelten in der Regel als relativ sichere Aktien.

Kein Wunder, dass Aktien Dividenden seit mehr als 400 Jahren eine magische Anziehungskraft auf Investoren ausüben und als Kapitalanlage hoch im Kurs standen und stehen. Hohe Dividenden bzw. Top Dividenden wurden schon immer gesucht – und ganz wichtig – eine hohe Dividende wird nie aus der Mode kommen, das ist sicher! Mit der Dividende können Sie Ihr Geld vermehren.

Auch in hundert Jahren werden Investoren noch die besten Dividenden Aktien weltweit suchen. Unternehmen mit einer langen Dividendenhistorie (als Beispiel sei die General Mills Aktie genannt oder die phänomenale Coca Cola Dividende) werden immer ihren Reiz behalten.

Aktien mit hoher Dividende weniger volatil

„Die“ dividendenstärkste Aktie ist zwar nicht der einzige Weg zu finanzieller Unabhängigkeit. Aber wenn Sie diese Art von Aktien kaufen, dann sind Sie auf einem vielversprechenden Weg zum Wohlstand.

Soll heißen: Aktien mit Dividendenrendite werden immer gefragt bleiben. Das führt wiederum dazu, dass diese Aktien mehr Stabilität und Sicherheit bieten als jene Wertpapiere, die keine Dividenden Termine und somit keine Dividenden Ausschüttungen am Kalender stehen haben!

Reich werden mit Aktien

Machen wir uns nichts vor, das ist nun einmal der Sinn und Zweck einer Investition, also auch einer Aktieninvestition.

Jeder Anleger versucht eine möglichst hohe Rendite zu erreichen. Was aber gar nicht zu einfach ist.

Speziell seit der Finanzkrise 2007/2008 sind Anleger weltweit verzweifelt auf der Suche nach Renditemöglichkeiten. Kein Wunder also, dass jedermann auf der Suche nach einem Aktien Geheimtipp war, um die beste Dividendenauszahlung einstreifen zu können.

Gute Dividendenaktien (wie z. Bsp. die Procter & Gamble Aktie oder der US-Versorger Southern Company) zählten zu den wenigen verbliebenen Anlageklassen, mit denen noch Geld zu verdienen war.

Dividendenstarke Aktien sind renditestarke Aktien

Aktien mit hoher Dividende haben einfach den Vorteil, dass sie die Aktien Rendite (den Total Return) insgesamt anhebt.

Eine Dividenden Rendite von 2% oder vielleicht 3% oder sogar 4% mag jetzt nicht so besonders spannend klingen. Aber über einen langen Zeitraum gesehen haben diese Auszahlungen einen immensen Einfluss auf die Gesamtrendite ihres Portfolios.

Der S&P 500, ein Aktienindex, der die 500 größten börsennotierten US-Unternehmen umfasst, weist trotz wiederholter Wirtschaftskrisen und Börsenturbulenzen in den sechs Jahrzehnten seines Bestehens eine beachtliche Performance auf.

Durchschnittlich konnten sich Anleger über einen Wertzuwachs von über 8% pro Jahr freuen – und ein Großteil dieser Wertzuwächse kam durch die Macht der Dividende und durch das Dividendenwachstum zustande!

„Beste Dividenden“ in aller Welt zu finden

Der S&P 500 ist keine Ausnahme, Aktien weltweit profitieren überdurchschnittlich, wenn sie eine Dividende auszahlen.

Der Stoxx Europe 600, der MSCI Europe, der MSCI EMU oder der Euro Stoxx 50 haben zwar noch nicht eine derartig lange Historie wie der S&P 500. Aber auch diese europäischen Indizes haben die Börsencrashs der Jahre 2000/2001 und 2007/2008 lässig abgeschüttelt.

Für alle diese Börsensegmente gibt es auch den ein oder anderen Dividenden ETF – wenn Sie sich noch nicht mit einzelnen Dividenden Aktien beschäftigt haben.

Viele Unternehmen aus diesen Indizes glänzen mit neuen Höchstwerten, und es ist kein Zufall, dass darunter überproportional viele Wertpapiere mit hoher Dividendenrendite zu finden sind.

Halten wir also fest: Aktien mit hoher Dividende verleihen Ihrem Aktiendepot Power!

Deutsche Aktien – Dividenden sprudeln

Kurzer Blick nach Deutschland: Die Dividendenrendite 2016 der deutschen Unternehmen war beachtlich, kam aber nicht an das Rekordjahr 2014 heran, als knapp 30 Milliarden € in die Börsen der Aktienanleger gespült wurden.

Doch 2017 lief es sogar noch besser! Die DAX 30-Dividendentitel erfreuten die Anleger mit Dividendeneinnahmen in Höhe von insgesamt fast zwei Milliarden €! Die DAX Dividendenrendite liegt bei knapp unter 3%.

Derzeit spricht nichts dagegen, dass die Dividende der Telekom Aktie, die Dividende der Daimler Aktie oder etwa die Dividende der Lufthansa Aktien in Gefahr wären. Diese Firmen stehen stellvertretend für die besten Dividenden Aktien im DAX 30.

Welche Aktien solle man jetzt kaufen?

Auch wenn es warnende Stimmen gibt, die vor einer zu hohen Bewertung der Aktien warnen: Dividendenstarke Aktien im deutschen Aktienindex DAX 30 (oder auch im MDAX) werden weiter eine führende Rolle spielen und eine Aktienkaufempfehlung bleiben.

Deutsche Firmen weiter eine Aktienempfehlung

Das europäische Wirtschaftswachstum von rund 2% kann mit Wachstumsraten in Asien (und speziell jener der chinesischen Wirtschaft) nicht mithalten. Das organische Wachstum europäischer und deutscher Top Dividenden Aktien ist begrenzt. Die Aussichten am Arbeitsmarkt sind ebenfalls nicht so rosig.

Trotzdem sollte kein seriöser Anleger deutsche Aktien mit hoher Rendite links liegen lassen! Schließlich zählen deutsche Firmen in vielen Bereichen zu den Weltmarktführern, nicht umsonst gilt Deutschland als Exportweltmeister.

Zukunftsaussichten bleiben gut. Ein Investor muss sich darüber im Klaren sein, dass Aktien Vorteile und Nachteile haben.

Aber zwei weitere Gründe sprechen dafür, dass Aktien mit hoher Dividende ihren Besitzern weiterhin viel Freude (sprich Cash) bringen werden. Dabei sind also die Fragen wann Sie Aktien kaufen sollten und wann Sie Aktien verkaufen sollten gar nicht mal von so bedeutender Wichtigkeit.

Deutschland ist zwar noch immer nicht das Land der Börsenanleger – schließlich besitzen nur deutlich unter 10% der deutschen Bundesbürger Aktien – aber immerhin: Es spielen nicht mehr ausschließlich die großen und institutionellen Anleger am Markt mit.

Auch der sogenannte Kleinanleger entdeckt (notgedrungen) mehr und mehr diese Anlageklasse für sich. D.h., der Hunger nach Dividenden Aktien in Deutschland oder nach Dividenden Aktien weltweit ist noch längst nicht gestillt.

Alle diese Anleger wollen sichere und möglichst kontinuierliche Einnahmen. Reale Lohnzugewinne waren in den vergangenen Jahren wenig bis kaum vorhanden. Beste Dividendenaktien kommen da gerade recht, um entweder für den Ruhestand anzusparen oder vielleicht die eine oder andere Ausgabe des täglichen Lebens leichter stemmen zu können.

Babyboomer brauchen Stabiliät

Die Lebenserwartung der Europäer steigt kontinuierlich. Je älter ein Aktienanleger bzw. Investor ist, desto mehr muss er der Sicherheit seiner Investition bzw. dem Einkommensstrom und der Rendite seiner Anlagenklasse vertrauen können.

Junge Investoren können natürlich auf spekulative Aktien setzen. Aber für die Babyboomer in Europa und in den USA werden deutsche Aktien mit hoher Dividende ganz sicher ein Eckpfeiler in ihren Aktienportfolios bleiben. Sie müssen ihre Aktienportfolios zwangsläufig vergrößern, und müssen dabei genau die Dividendenrendite der DAX 30 Unternehmen oder die Dividendenrendite im Dow Jones oder S&P 500 im Auge behalten.

Ein Blick auf Aktiencharts der vergangenen Jahrzehnte zeigt: Es müssen nicht die Aktien mit den höchsten Dividenden sein, um Wohlstand aufzubauen. Top Dividenden Aktien zeichnen sich durch die Zuverlässigkeit ihrer Zahlungen aus. Die regelmäßige Ausschüttung von Dividenden muss für einen Investor an erster Stelle stehen.

Fazit: Die Nachfrage nach Aktien oder nach Fonds mit hoher Rendite wird definitiv hoch bleiben. Daran werden auch steigende Zinsen nichts ändern.

Liste von Unternehmen die Top-Dividenden zahlen:

  • Procter & Gamble
  • Southern Company
  • General Mills
  • Southern Company
  • Coca-Cola